Saxonia: Berichte Nr. 30 - 35 der Schülervereinigung "Saxonia" an der Uhrmacherschule Glashütte (1926 - 1928) und Mitgliederverzeichnis 1928

 

Paperback, 422 S. oder 1 CD.

Preis: 39 Euro (Buch) oder 10 Euro (1 CD)

Ref.Nr. 042

 

Nach den ersten beiden Bänden der Faksimileausgabe liegen im dritten Band folgende Hefte vor:

Nr. 30      (Juni 1926)

Nr. 31      (Dezember 1926))

Nr. 32      (Juni 1927)

Nr. 33      (Dezember 1927)

Nr. 34      (Juli 1928)

Nr. 35      (Dezember 1928)

Mitgliederverzeichnis der Saxonia vom Juli 1928.

 

Die vorliegenden Hefte der „Saxonia“ geben wieder ein authentisches Zeugnis vom Berichtszeitraum und den gesellschaftlichen Ereignissen in den mittlerweile zahlreichen Ortsgruppen. Während zu Beginn 1926 die wirtschaftliche Situation in Glashütte noch katastrophal war und 90% der ansässigen Wirtschaftsbetriebe mangels Aufträgen stillgelegt waren, setzt in den nachfolgenden Jahren eine zögernde Erholung ein, die sich auch im wachsenden Anzeigenaufkommen in den Saxoniaheften widerspiegelt.

 

Das 50-jährige Bestehen der Deutschen Uhrmacherschule wurde im Frühjahr 1928 begangen und führte zu zahlreichen Beiträgen in den Heften 34 und 35. Neben einer ausführlichen Berichterstattung zu den Feierlichkeiten lassen vor allem die Erinnerungen ehemaliger Schüler das Leben und Arbeiten in der Schule lebendig werden. Darunter ist auch ein Artikel von Carl Marfels, welcher der Saxonia als außerordentliches Mitglied angehörte. Ein weiteres Jubiläum war 1926 der 100. Geburtstag von Moritz Grossmann. Die eindrucksvolle und sehr persönliche Gedächtnisrede von Dr. Giebel ist hier im Wortlaut wiedergegeben.

 

In jedem Heft finden sich Details zu bekannten Persönlichkeiten der Uhrmacherwelt. Dazu gehören z.B. der Fachlehrer Romershausen und die Hintergründe zum Entstehen seines bekannten Werks „Das Fachrechnen des Uhrmachers“. Das 25-jährige Jubiläum der Uhrmacherschule Köln im Juli 1927 war ein Anlass, den Gründer und Lehrer Carl Josef Linnartz zu würdigen, der mit seinem Vorlagenwerk zum Fachzeichnen grossen internationalen Erfolg hatte.

 

Die lokalen Ereignisse in Glashütte werden in den Heften fortlaufend im „Glashütter Allerlei“ mit vielen Details wiedergegeben. Hierzu gehört auch der erschütternde Bericht über die Folgen der verheerenden Sturzflutkatastrophe im Juli 1927.

 

Unter den vielen Beiträgen ehemaliger Uhrmacherschüler ist vor allem ein Bericht über „Sechs Monate als Uhrmacher in Paris“ im Heft 32 besonders lesenswert, da er nicht nur das Pariser Flair der damaligen Zeit, sondern auch die unterschiedliche Mentalität und Vorgehensweise seines Patrons bei der Uhrenreparatur lebendig schildert.

 

Im vorliegenden Band ist auch das komplette Mitgliederverzeichnis des Saxonia Verbands vom Juli 1928 enthalten, das insgesamt 269 ordentliche, außerordentliche und Ehren-mitglieder mit Namen und Adressen ausweist.